3200 Quadratmeter Modulfläche mit einer Leistung von knapp 500 kwp: Die neue Photovoltaik-Anlage in Lofer bringt ordentlich Strom für die Region.
„Für mich ist die Realisierung dieses Projekts die Umsetzung des langgehegten Wunsches, Niedrigstenergie- und Passivhäuser aus dem ökologischsten Rohstoff der Welt, dem Holz, an einem energieautarken Standort zu produzieren. Nur so können wir unsere Verantwortung wahrnehmen und zeigen Autenzität“, erklärte Walter Meiberger, Chef von Meiberger Holz und Vordenker des Vorhabens Photovoltaik, bei einem Pressegespräch am vergangenen Donnerstag.

Holzbau Meiberger, das Heizwerk Lofer und Rier Entsorgung haben auf den Dächern ihrer Betriebe in Zusammenarbeit mit dem Pinzgauer Photovoltaik-Spezialisten Sonnergy GmbH & Co.KG und beraten von Roland Haslauer, Geschäfsführer und Gesellschafter der GFB & Partner, insgesamt 3200 m Modulfläche verlegt, mit denen sie insgesamt 500 kwp Strom gewinnen können. Mit der Leistung dieser Aufdach-Anlage – eine der größten im Land Salzburg – können etwa 109 Vier-Personen-Haushalte versorgt werden (mit dem Verbrauch von 4500 kWh/a). Roland Haslauer erklärte: „Grundlage war, über eine zukunftsweisende Energiestrategie den Betrieb und den Standort „energieautark“ zu machen, eine höchst wirtschaftliche Lösung zu finden und eine optimale Projektfinanzierung aufzustellen.“ Und meint ergänzend: „Weitere Projektergänzungen sowie die „solare Mobilitätslösung“ werden folgen. Damit wird Salzburg zum Vorreiter für solare Objekt- und Mobilitätslösungen in Österreich.“ Was dringend nötig ist – wie der ressortzuständige Landesrat Josef Schwaiger sagte: „Unser Ziel ist es, bis zum Jahr 2020 insgesamt 50 Prozent der benötigten Energie aus erneuerbaren Quellen zu produzieren. Die Photovoltaik ist eine Zukunftstechnologie, die mehr Unabhängigkeit in der Stromversorgung bringt – und die Anlage in Lofer ein Vorzeigemodell.“
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