Regionalität auf höchstem Niveau: Hüttwirt und Rieder Alm luden zum „Schnuraln“ in die Schmiede nach Hütten. Dort wurde Köstliches am offenen Feuer in der Schmiede-Esse gezaubert.
HÜTTEN/LEOGANG. René Pichler, Chefkoch vom Hüttwirt, und Andreas Herbst, Koch beim Döllerer und bei der Riederalm, kredenzten zur Tafelrunde im einzigartigen Ambiente der Schmiedewerkstatt in Hütten ein herausragendes Menü: Nach einem Entree mit Leoganger Bauernbrot und Butter sowie Stiegl-Hausbier als Aperitif ging es an die Vorspeisen – ein „Zigarillo“ aus Teig, mit Entenleber gefüllt, Blutwurst, Ziegenkäse, Tartar vom Asitz-Hirsch mit Cranberry-Kombucha und Kaffeekrokant sowie Garten-Essenz, geselchtes Rindfleisch und Steinpilzfarfel. Tonis Forelle wurde mit Rotkrautsud und Apfel-Quinoa gereicht. Dann Asitz-Lammschlutza mit zweierlei Bohnen, Spielberg-Reh mit Kürbiskraut und Polenta sowie Kalbsrücken mit Fenchel und Erdäpfel. Schließlich als Schlusspunkt Almrose und Grang’n-Muas.
Der Clou dabei: Die Forelle wurde beispielsweise am offenen Feuer in der Schmiede-Esse geräuchert, Reh und Kalbsrücken über den Kohlen genau auf den Punkt gegrillt. Ein Gaumenschmaus, der seinesgleichen sucht – sowohl von der Qualität als auch Location her.
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