Vom 19. bis 22. September 2013 finden in Saalfelden Leogang das Finale des Downhill Weltcupjahres und die Fourcross Weltmeisterschaft statt.
Nach den letztjährigen Mountainbike-Weltmeisterschaften konnte eine erfolgreiche und euphorische Bilanz gezogen werden: Mehr als 43.500 Zuschauer, 750 Fahrer und 350 Journalisten machten die weltgrößte Mountainbike-Veranstaltung des Jahres 2012 zu einem großen Erfolg. In fünf Disziplinen wurden dabei die Weltmeisterinnen und Weltmeister gesucht. Cross Country, Trials und der neue Bewerb XC Eliminator wurden in Saalfelden ausgetragen, Downhill und Fourcross im Bikepark in Leogang.

Aufgrund der hervorragenden Durchführung dieser Großveranstaltung entschied sich der internationale Radsport-Verband (UCI) dazu, das Downhill Finale des Weltcup Jahres 2013 und die Weltmeisterschaft im Fourcross wieder in Saalfelden Leogang durchzuführen. Ähnlich wie bei den Weltcups in den Jahren 2010 und 2011, werden sich an dem verlängerten Wochenende Ende September internationale Größen aus dem Mountainbike-Sport in der Urlaubsregion versammeln, um den Schnellsten bzw. die Schnellste unter ihnen zu ermitteln.
Die Entscheidung, dass die Fourcross Weltmeisterschaft nicht in Pietermaritzburg (Südafrika), sondern in Saalfelden Leogang stattfindet, wurde erst im Februar 2013 getroffen. Damit wird zum ersten Mal eine Fourcross WM nicht im Rahmen der UCI Mountainbike & Trials WM durchgeführt. UCI MTB-Koordinator Peter van den Abeele meint dazu: „In Saalfelden Leogang gibt es die entsprechende Begeisterung, die Fourcross WM auszutragen. Das könnte einen neuen Schub für die Disziplin bringen.“
Beim Fourcross Pro Tour Finale in der Vorwoche (14.-15.09.2013) haben die Starter der Fourcross WM bereits die Möglichkeit, die Strecke zu testen und sich optimal auf die Weltmeisterschaft vorzubereiten. Und wer weiß, vielleicht fallen dabei schon die ersten Entscheidungen, wer Weltmeister 2013 werden könnte?
[bike.saalfelden-leogang.com] Für das Downhill- Weltcupfinale von 19. – 22. September haben die Veranstalter der ohnehin schon anspruchsvollen Speedster-Strecke im Bikepark Leogang zusätzliche Würze verliehen.
Seit drei Jahren macht der Weltcup der Downhiller jetzt schon Station in Leogang und seither entwickelt sich auch die legendäre Speedster-Strecke ständig weiter, erklärt Bikepark- Chef Kornel Grundner: „Die Strecke ist weltcuperprobt und technisch sehr anspruchsvoll, aber für den Weltcup im Herbst haben wir uns natürlich noch ein paar Kleinigkeiten einfallen lassen. Wir haben zum Beispiel eine Steinpassage, eine `Rocksection`, eingebaut und den Zielsprung erweitert. Die Vorbereitungen laufen sehr gut, viele Nationen sind bereits hier um die neue Strecke einzufahren.“ Feedback gab es auch schon von Lokalmatador Markus Pekoll, der die neue Strecke genauestens unter die Räder genommen hat: „Der Kurs wurde über die letzten Jahre immer schneller und schneller. Er ist sehr abwechslungsreich mit den technischen Stücken oben und unten – mit den neuen Features wird er noch interessanter. Schnell, loser Schotter und viele Kurven – mir taugt das extrem.“ Derzeit trainiert zum Beispiel Tschechiens Nationalteam in Leogang.
Zu Weltcupfinale und Four-Cross WM von 19. bis 22. September werden wieder die weltbesten Fourcrosser und Downhiller in Leogang Station machen. Schon eine Woche vor WM und Weltcupfinale machen die Four-Crosser in Saalfelden Leogang Station: Beim Four- Cross Pro Tour Finale am 14. und 15. September haben die Starter der UCI Four-Cross WM bereits die Möglichkeit, die Strecke zu testen und sich optimal auf die Weltmeisterschaft vorzubereiten. Zum Weltcupfinale werden dann auch die Österreichischen Downhillstars versuchen, sich in die Leoganger Siegerliste einzutragen. Diese wird bei den Downhill-Herren angeführt von Greg Minnaar mit zwei Siegen 2010 und 2012, sowie dem Australier Jared Graves (4 Cross, 2010&2011) und Anneke Beerten (NED, 4 Cross, 2010&2012) mit jeweils zwei Siegen in den Four-Cross Bewerben. Das Spitzenfeld bei den Downhill- Damen ist ungeschlagen französisch – Sabrina Jonnier (2010), Floriane Pugin (2011) und Morgane Charre (2012).
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