Trotz Bedenken: Jetzt wird gebaut
Ein in Saalfelden heiß diskutiertes Bauprojekt geht jetzt in die Umsetzung: Die beiden knapp 25 Meter hohen „Wohntürme“ der Heimat Österreich können nach der Abänderung des Bebauungsplanes in Angriff genommen werden.

In der Sitzung der Gemeindevertretung von Saalfelden wurde vergangenen Montag die letzte Hürde zum Bau der beiden viel diskutierten, knapp 25 Meter hohen „Wohntürme“ der Heimat Österreich auf den Rohrmosergründen genommen: Die Tiefgarageneinfahrt wurde von der Einfahrt Ritzensee zur Einfahrt Spar verlegt. Alle Fraktionen stimmten zu – mit Ausnahme der Grünen. Die hatten noch am Nachmittag in einer Aussendung darauf aufmerksam gemacht, dass nicht so hoch gebaut werden müsse: „Der Kaufpreis von 370 Euro/m rechtfertigt eine Reduktion der Geschoßzahl von acht auf sechs.“ Der Saalfeldener Bauausschuss unter Vorsitz von Gerhard Reichkendler (SPÖ) habe viele Passagen im Raumordnungsgesetz und im räumlichen Entwicklungskonzept Saalfeldens missachtet. Reichkendler wiederum kontert, dass alle Entscheidungen nachvollziehbar seien und die Gemeindevertretung sowohl den neuen als auch den alten Bebauungsplan rechtskräftig beschlossen habe.
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