Ferienhaus Friedle

Der untenstehende Artikel über booking.com wurde von der Seite [websuccess.it] übernommen. Diese Seite gibt es anscheinend nicht mehr.

Meine Erfahrungen mit booking.com sind noch recht überschaubar. Ich habe mein Ferienhaus erst vor kurzem dort angemeldet und hatte bisher nur eine Buchung über booking.com. Mittlerweile habe ich keine Freimeldung mehr auf booking.com, weil jetzt zusätzliche Gebühren für die Abwicklung der Zahlung eingeführt wurden.

D.h., in der Hauptsaison im Winter brauche ich booking.com nicht, weil ich so auch ausgebucht bin und im April, bzw. zu Ostern gab es auch auf booking.com praktisch keine Nachfrage mehr. D.h., obwohl ich in Leogang am günstigsten auf booking.com war, gab es nur eine Buchung.

AirBnB

Mit Airbnb habe ich mehr Erfahrungen. Angenehm finde ich, dass nicht alles sofort fix ist, sondern man mit dem Gast etwas chatten kann und Fragen beantworten kann. Ursprünglich wollte ich die Gäste zu einer etwas günstigeren Direktbuchung abseits Airbnb motivieren, aber das funktioniert nicht.

Der Support bei Airbnb ist sehr gut. Wenn man denen schreibt, dann wird man sogar am Ostermontag sehr kurzfristig angerufen. Bei booking.com gibt es ja praktisch keinen Support.

Airbnb funktioniert bei mir in Leogang wahrscheinlich besser, weil nicht so viele Hotels und Pensionen dabei sind wie bei booking.com.

Ich werde Airbnb und booking.com im Sommer und in der Nebensaison verwenden. Im Winter brauche ich beide nicht.

Booking.com verwende ich momentan auch im Sommer nicht mehr.

Das Spiel mit Booking.com von [websuccess.it]:

Ich möchte hier mal ein paar Gedanken zu booking.com verlieren.
Fakt ist, dass kein Hotelbetriebe mittelfristig an dem Buchungsgiganten vorbei kommt. Vor einiger Zeit verzeichneten fast nur Stadthotels größere Umsätze über diesen Online-Kanal. Mittlerweile zieht der Erfolg auch auf dem Land ein. Booking.com ist durchaus ein Vertriebskanal den man bearbeiten sollte bzw. muss.

Es ist bei weiten nicht so, dass man seine Zimmer frei meldet und das war es. Nein auch hier gibt es Optimierungsmöglichkeiten. Provision, Öffnungszeiten etc. sind hier der Hebel wo man ansetzen muss um bei booking.com mehr Erfolg zu haben. Je mehr Provision ich booking.com gebe, desto besser behandelt mich der Online-Riese. So wird es aber mit jedem anderen Reisebüro auch gehen. Bei booking.com schlägt sich die Besserstellung in der Positionierung der Unterkunftslisten nieder. Es spielt eine großer Rolle auf welcher Position ich in diesen Listen bin. Weiter oben bedeutet mehr Umsatz.
Wie komme ich aber weiter nach oben? Ein wichtiger Faktor ist die Conversionrate. Jene Kennzahl die mir das Verhältnis zwischen Ansichten der Detailseite und der Buchungen vermittelt.

Meine These:
booking.com Position = Provision * Conversionrate
Die Conversionrate setzt sich wiederum aus mehreren Faktoren zusammen. Ganz wichtig ist hier der Preis. Leider ist das so… Einige meiner Kunden in Skigebieten machen im Winter weit aus weniger booking.com Umsatz als im Sommer. Im Winter ist der Preis ungleich teurer, die Position der Unterkünfte in der Destination rechtfertigt aber die Preissteigerung. Höherer Preis bedeutet weniger Buchungen, das dann schlechter Conversionrate und das wiederum schlechter Listenposition.
Es gibt nun die Möglichkeit bei booking.com als Prefered Partner einzusteigen (gekennzeichnet mit einem “Daumen Hoch”). Das bedeutet man wird immer ganz oben gelistet. Man muss dafür aber fixe Kontingente abgeben bzw. etwas mehr Provision zahlen als die Mindestprovision von 12%. Interessant ist diese Partnerschaft in Destinationen die nahezu unbekannt sind. So hat man die Chance auch bei der Hotel Südtirol Liste ganz oben mit zuspielen.
Wie ihr seht gibt es sehr viele Möglichkeiten mit booking.com erfolgreich zu arbeiten. Hier habe ich euch nur ein paar Faktoren genannt. Es gibt noch einige mehr.

Was man bei booking.com noch erwähnen sollte ist der Kundenkontakt. Wenn man mal kein Zimmer geöffnet hat, dann werden die Hotels direkt kontaktiert per Telefon oder auch durch etwas forsche Mails. Mir kamen auch schon “Drohungen”unter, dass sofort Zimmer geöffnet werden müssen sonst wird das Hotel nicht mehr angezeigt. Ich weiß nicht ob das der richtige Weg ist…